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   letzte Aktualisierung: 29.11.2014    Kontakt 

 
 

 

 

Schulverbund Blick über den Zaun

"In dem Netzwerk "Blick über den Zaun" sind bundesweit 54 sehr unterschiedliche Schulen aller Schularten in staatlicher wie in freier Trägerschaft zusammengeschlossen... Sie handeln nach dem Grundsatz: Zuerst und vor allem kommt es darauf an, dass es den Kindern und Jugendlichen in der Schule an Leib und Seele gut geht..."
(Aus der Erklärung von Hofgeismar - November 2006)

http://www.blickueberdenzaun.de/index.php/textarchiv/254-erklaerung-von-hofgeismar                                     (29.11.2014) ü

 







 

IDEC 2005 Berlin

»Die International Democratic Education Conference ist eine Versammlung von Demokratischen Schulen aus vielen Ländern der Welt. Die Konferenz findet seit 1993 jährlich in verschiedenen Ländern der Welt statt, zuletzt in Japan, Israel, Neuseeland und den USA. Im Jahr 2004 hat die IDEC in Indien getagt.

Was sind Demokratische Schulen?
Eine strenge Definition gibt es nicht, aber sie sind im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Schüler selbst darüber bestimmen kann, was und wie er lernt und Schüler und Lehrer nach dem Motto "ein Mensch - eine Stimme" gemeinsam die Regeln der Schule in einer Schulversammlung festlegen.
Die Regeln erstrecken sich sowohl auf das zwischenmenschliche alltägliche Zusammenleben als auch auf die Verwaltung der Schule. Damit die Regeln auch eingehalten werden, haben die meisten Schulen eine Art Schiedskommission (judicial committee) gegründet, das aus Schülern und Lehrern besteht.

Wenn diese Schulen den Begriff "demokratisch" beanspruchen, mag das etwas anmaßend wirken und andere Schulen mögen den Vorwurf spüren, undemokratisch zu sein. Tatsächlich fühlen sich Demokratische Schulen den Menschenrechten und den Prinzipien der Selbst- und Mitbestimmung verpflichtet, sie weisen auch intern eine klare demokratische Struktur auf. Das gilt für typische, herkömmliche Schulen - vor allem in Deutschland - unbestreitbar nicht, so hart das auch klingen mag...«

http://de.idec2005.org/principles/         (29.11.2014) ü

Globales Lernen - Was ist das?

“… Zu den Elementen Globalen Lernens zählen:
- das Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung, wie es auf dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro in der »Agenda 21« formuliert wurde;
- ein Menschenbild, das politische Handlungsfähigkeit, »Empowerment«, Selbstbestimmung und die Fähigkeit zur Selbstorganisation als Voraussetzung von persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung ansieht;
- eine Methode der Ganzheitlichkeit und der Vielfalt des Lernens, die auf einen partizipatorischen, lebenslangen Lernprozess zielt;
- das Lernziel der Befähigung der Menschen zu selbstgesteuertem Lernen, zur Wahrnehmung von Globalität und zur Mitgestaltung der Weltgesellschaft.

 

Kinder sehen fern, hören und lesen die Meldungen von Katastrophen und Kriegen, sehen Hunger- und Elendsbilder in Illustrierten. Junge Menschen bewegt das, es macht ihnen Angst. Es ist schlimm, mit Ängsten allein gelassen zu werden. Und darum ist es wichtig, Zusammenhänge deutlich zu machen, deren Erkenntnis Alternativen und neue Wege aufzeigen kann…

… Es gibt Pädagogen, die angesichts unserer komplexen Zukunft fordern, dass Lernen immer abstrakter, nicht konkreter werden müsse. Die Entwicklung der Weltgesellschaft zwinge zu einem Denken in höchsten Abstraktionslagen. Das stimmt in der Tat. Dabei vergessen sie allerdings eines: Die Bereitschaft dazu entwickelt nur, wem klar geworden ist, dass das etwas mit ihm, mit seiner Zukunft, mit seinem physischen wie psychischen Überleben zu tun hat, dass er betroffen ist. Subjektive Betroffenheit spielt eine wichtige Rolle zur Entwicklung einer Bereitschaft, sich auf - in der Tat - notwendige Abstraktionsebenen einzulassen…“

Quellen: Verband Entwicklungspolitik deutscher Nicht-Regierungsorganisationen e.V., VENRO und Hans-Martin Große-Oetringhaus bei:
http://www.tdh.de/kinderseiten/globales_lernen/wasist.htm    
 (15.09.2009) toter Link
Siehe auch und besonders:  ðð  http://www.globales-lernen.de/konzept/index.htm   (29.11.2014) ü

 

Alte Pädagogik

Neue Pädagogik


Für Kinder heißt das:

Setz dich an deinen zugewiesenen Platz!
Sei still und hör zu!
Führe Anweisungen aus!
Liefere Arbeiten ab!
Vermeide Fehler!
Übernimm fertige Informationen und Wissensinhalte!
Versuche so viele Punkte wie möglich zu erreichen!
Sei so, wie es von dir erwartet wird! 
Weiche Strafen aus!
Bemühe dich um Belohnungen!

heißt für Kinder:


Such dir deinen Platz und deine Arbeitspartner aus.
Rede mit anderen.
Überlege dir Möglichkeiten.
Du sollst zufrieden sein mit deiner Arbeit.
Experimentiere.
Vergleiche Informationen anderer miteinander 
und mit deinen Informationen.
Lerne so viel wie du kannst.
Sei wie du bist.
Hab Verständnisse für Missverständnisse.
Bemühe dich um gemeinsame Erfolge. 
 

und für Lehrkräfte:

Gib Wissen und Verhaltensweisen weiter!
Erteile Anweisungen!
Kontrolliere!
Lass keine Umwege und Abweichungen zu!
Sorge für Ruhe!
Belohne und bestrafe!
Stelle Fragen!

und für Lehrkräfte:


Lass Kinder und Jugendliche lernen, 
so viel sie nur können.
Stelle Informationen und Lerngelegenheiten 
zur Verfügung. 
Du bist auch eine.
Erwarte Umwege, Abkürzungen und Experimente.
Lass Kinder und Jugendliche miteinander reden.
Belohne nicht und bestrafe nicht!
Lass dich fragen!
 
gefunden bei:   http://www.rolf-robischon.de/gegenueberstellung.htm     (29.11.2014) ü

 

 


 

Pädagogische Einmischungen

ist nur eine Seite in einer völlig chaotischen (liebevoll gemeint) Homepage eines engagierten und alles Herkömmliche in Frage stellenden Mathematik- und Deutschlehrers. - Unbedingt Lautsprecher anmachen!       Filmzitat aus ??:
»Was, Sie waren in keiner Schule? - Das ist ja entsetzlich!« 


http://www.stauff.de/       
 (29.11.2014) ü
Erstellt: 01.12.2005
Update: 29.11.2014